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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Elisabeth in Grünstadt gehören.

Bockenheim

St. Aegidius

St. Lambert

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Boßweiler

St. Oswald

Vierzehn Nothelfer

Mariä Himmelfahrt

St. Barbara

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Dirmstein

St. Laurentius

St. Jakobus

St. Bartholomäus

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Grünstadt

St. Peter

St. Valentin

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Kirchheim-Bissersheim

St. Johannes der Täufer

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Sausenheim-Neuleiningen

St. Stephanus

St. NIkolaus

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Fastenzeit an der Heiligenkirche auf dem Bockenheimer Berg

Einstimmung

„Den Weg wollen wir gehen“

heißt ein neues geistliches Lied. Es ruft uns auf den Weg zum Nächsten und erinnert an die Zuwendung Jesu zu den Menschen, die ihn brauchen. Weil Begegnungen in dieser von Corona geprägten Zeit nur bedingt möglich sind, haben wir den Weg Jesu vom Einzug nach Jerusalem bis ans Kreuz und darüber hinaus auch seine Auferstehung in wöchentlich wechselnden Stationen, ähnlich einem Kreuzweg, dargestellt. Jede Woche gibt es ein neues „Bild“, neue Texte für Kinder und für Erwachsene, die uns zum Nachdenken bringen und uns einstimmen können auf die Fastenzeit und Ostern. Die Heiligenkirche in Bockenheim bietet den Raum dazu. Machen wir uns auf den steilen und nicht immer bequemen Weg auf den Berg. Sicher treffen wir dort auch auf Gleichgesinnte. Die Mühe lohnt sich!

8. Station

Auferstehung

Männer organisieren die Grablegung Jesu und Frauen gehen in der Frühe ans Grab. Sie wollen Jesus noch einen letzten Dienst erweisen, so wie es Brauch ist. 

Sicher denken sie an die Verheißungen Gottes.
Können sie noch darauf vertrauen?
Sie stellen sich Jesus vor, in Tüchern gewickelt in der Grabkammer.
Bleibt ihnen nur noch die Erinnerung?

Das Grab ist leer. Jesus lebt! Gott hat ihn vom Tod befreit!

Die trauernden Frauen und die Frauen am Ostermorgen sind dieselben. Sie glauben und verkünden die Auferstehung des Herrn.

Der Weg Jesu mit den Menschen ist nicht zu Ende, er beginnt.

Jesus lebt.

Dies zu verkünden und zu bezeugen ist ihr und ist unser Auftrag.
Ich verkünde die Gegenwart Jesu, wenn ich in meinem Alltag Menschen Zuneigung zeige, ihnen schlichte Hilfeleistung anbiete, diene, wo ich gebraucht werde.
Ich verkünde die Gegenwart Jesu, wenn ich auf ihn schaue, wie er gelebt und geliebt hat; wenn ich frage, was würde Jesus tun.
Ich verkünde die Gegenwart Jesu, wenn die Hoffnung, dass Jesus in mein und dein Leben auferstanden ist, in mir lebt.


Station 8 für Kinder

Hinweis auf Ostern 

Im Leben der Menschen gibt es immer wieder viele schreckliche Dinge, die wir aushalten müssen. Der Kreuzweg zeigt uns, dass wir damit nicht alleine sind. Es gibt immer wieder Menschen, die uns zur Seite stehen.

Wir glauben daran, dass Gott Jesus am Kreuz nicht allein gelassen hat.
Wir glauben ganz fest daran, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat. Das feiern wir an Ostern.
Wir glauben daran, dass Jesus ein neues, anderes Leben hat.
Wir glauben daran, dass uns seine Liebe mit Gott verbindet. Diese göttliche Liebe lebt seit allen Zeiten unter uns Menschen. Wenn wir uns darauf einlassen können wir sie spüren.

Wenn wir nicht verstehen, was an Karfreitag Schreckliches passiert ist, können wir auch nicht die Osterfreude spüren, Ostern feiern.

7. Station

Jesus stirbt

Es war etwa um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das ganze Land hereinbrach. Sie dauerte bis zur neunten Stunde.
Die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel zerriss mitten durch und Jesus rief laut: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist!“

Nach diesen Worten starb er.

Die Freundinnen und Freunde Jesu, seine Mutter stehen unter seinem Kreuz.
Wie soll es weitergehen?
Wohin geht der Weg, wenn Jesus nirgends wo mehr ist?
Wo finden wir Trost, wenn alles nur noch Schmerz und Trauer ist?
Er war ihre Heimat geworden, weil er ihnen Ansehen und Würde gab. Sie waren mit ihm auf dem Weg. Mit Jesus werden ihre Liebe, ihre Zukunft, ihre Träume ans Kreuz geschlagen, festgenagelt, getötet.

In all der Einsamkeit und Not finden zwei Menschen Gemeinschaft:
Jesus vertraut seine Mutter dem Lieblingsjünger an:
„Frau, da ist dein Sohn!“, und zum Jünger sagt er: „Da ist deine Mutter.“

Die Gemeinschaft miteinander, das Teilen von Sorge und Leid ist es, was Trost und Kraft gibt und Hoffnung.


Station 7 für Kinder

Jesus stirbt am Kreuz

Jesus hat das schwere Kreuz auf den Berg Golgota getragen. Die Soldaten nehmen ihm das Oberkleid weg und nageln Jesus an das Kreuz. Unter dem Kreuz stehen Menschen und spotten.

Doch Jesus betet: „Vater im Himmel, verzeih ihnen. In deine Hände gebe ich mein Leben.“ Dann neigt Jesus seinen Kopf und stirbt.

Es ist drei Uhr nachmittags als der Himmel schwarz wird und im Tempel von Jerusalem zerreißt mit einem finsteren Geräusch der Vorhang, als würde die Erde selbst über diesen schrecklichen Tod weinen.

6. Station

Frauen klagen

Viele Freunde Jesu stehen am Wegesrand und sind dabei, Männer und Frauen. Erschüttert sehen sie ihn auf seinem Weg ans Kreuz. Sie können es kaum aushalten, ihn so zu sehen.

Auf ihn hatten sie sich verlassen, hat er ihnen doch Mut gegeben, Hoffnung auf ein besseres Leben gemacht. Jesus hat die Liebe Gottes gelebt und Ungerechtigkeit nicht geduldet.

Nun sehen sie einen Menschen, welcher der Ungerechtigkeit unterlegen ist, einem grausamen Tod entgegengeht.

Dies lässt sie ihre Hilflosigkeit und Ohnmacht erkennen. Ihr Klagen und Weinen kann nichts ändern.

Erinnert sei an besondere Situationen:

  • Jesus wurde getauft, der Himmel öffnete sich und eine Stimme sagte: „Du bist mein geliebter Sohn."
    Deswegen wollen sie auch jetzt bei Jesus sein.
  • Sie ließen den Lahmen vom Dach zu Jesus herunter und Jesus sagte: „Nicht ich habe dich geheilt, sondern dein Glaube hat dir geholfen."
    Deswegen wollen sie auch jetzt bei Jesus sein.
  • Sie wollten die Ehebrecherin steinigen und Jesus sagte: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“

Deswegen wollen sie auch jetzt bei Jesus sein.


Station 6 für Kinder

Jesus und die Frauen am Weg

Viele Menschen stehen am Wegesrand und verlachen und verspotten Jesus. Aber es sind auch Menschen dabei, denen tut es weh, Jesus so zu sehen.

Viele Frauen sind Jesus nachgegangen. Sie stehen inmitten der Menschen und schauen ihn traurig und ganz verzweifelt an. Wie gerne würden sie Jesus jetzt helfen!

Jesus sieht die Frauen und weiß: Ich bin nicht allein, meine Freundinnen gehen mit mir, sie denken an mich!

5. Station

Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

Auf dem Weg hinauf auf den Berg trägt Jesus sein Kreuz. Geschunden und geplagt leidet er. Menschen stehen am Wegrand und schauen zu.

Eine, Veronika, schaut nicht nur zu. Sie empfindet Mitleid, drängt sich vor zu Jesus und wischt ihm das Gesicht ab. Sie versucht zu lindern.

Veronika belässt es nicht beim Beobachten. Sie tritt heraus aus der anonymen Menge, zeigt ihr Mitgefühl und tut das, was sie kann.

Lassen wir uns anstecken von Veronika und heraustreten aus der Anonymität der Menge.

  • Hinschauen statt wegzusehen!
  • Unser Empfinden zeigen!
  • Handeln, wie unser Gefühl uns eingibt!

Station 5 für Kinder

Veronika reicht Jesus ein Tuch

Jesus schwitzt unter der Last des Kreuzes. Er leidet unter dem Spott der Menschen, die an der Straße stehen. Eine Frau sieht seine Not. Sie heißt Veronika.

Sie weiß, dass sie Jesus nicht helfen kann. Doch will sie ihm zeigen, dass sie ihm helfen möchte: Sie reicht Jesus ein Tuch zum Abtrocknen seines Gesichtes.

4. Station

Jesus wird zum Tod verurteilt

Jesus steht vor Pilatus, ist dem Hass einer aufgebrachten Menge und dem Herrscher der römischen Provinz ausgeliefert.

Er ist zwischen die Fronten geraten und wird zum Tode verurteilt. Pilatus zerbricht den Stab.

Ohne Fürsprecher bleibt Jesus  stumm, er verteidigt sich nicht, wehrt sich nicht. Jesus weiß, dass der Weg, der vor ihm liegt, ein unmenschlicher Weg des Leidens sein wird.

In der Nacht vor dem Todesurteil hatte er noch gebetet: „Herr, nimm diesen Kelch von mir.“ Aber auch: „Dein Wille geschehe.“

Im Vertrauen auf den Vater nimmt er das Urteil an.

Auch wir kennen dieses Gefühl der Ohnmacht.

  • Manchmal glauben wir, dass alles, was wir geleistet haben, umsonst war.
  • Manchmal  sind wir enttäuscht, dass alle die, die wir zu unseren Fürsprechern zählten, nicht da sind.
  • Manchmal fühlen wir uns verlassen, weil auch nahestehende Menschen nur zuschauen, keiner ergreift Partei.
  • Manchmal bleibt uns nur, den Weg weiterzugehen und zu vertrauen.

Station 4 für Kinder

Jesus wird zum Tode verurteilt

In der Nacht nach dem Abschiedsessen mit seinen Freunden wird Jesus von Judas verraten. Soldaten kommen und nehmen Jesus gefangen. Sie fesseln ihn und führen ihn zum römischen Statthalter Pilatus.

Nur Pilatus darf jemanden zum Tode verurteilen. Die Soldaten ziehen Jesus einen Königsmantel an und tun so, als würden sie Jesus als König anbeten. Sie setzen ihm eine Krone aus Dornen auf und machen sich über ihn lustig, sie verspotten ihn.

Obwohl Pilatus weiß, dass Jesus unschuldig ist, verurteilt er ihn zum Tod.

3. Station

Petrus verleugnet Jesus

Nie im Leben hätte er das gedacht!

Petrus hat sich immer als besonders mit Jesus verbunden gezeigt, war er doch der Freund Jesu, derjenige, der Jesus als Messias bekannte, der Fels, auf den Jesus seine Kirche bauen würde.

Doch als es ernst wird, im Hof des Statthalters Pilatus, als Jesus vor Gericht steht und die Stimmung sich gegen Jesus richtet, da kneift er: „Ich kenne diesen Menschen nicht!“

Und das nicht nur einmal! Dreimal verleugnet Petrus den Herrn.

Und groß ist seine Verzweiflung, als der Hahn kräht! Als ihm bewusst wird, dass er schwach ist, menschlich! Die Angst, mit in den Abgrund gezogen zu werden, ebenfalls der Feindschaft des Mob und der Mächtigen ausgesetzt zu sein, hat ihn einknicken lassen.

  • Wie sehr sind wir alle doch auf das Wohlwollen der Menschen um uns herum angewiesen.
  • Doch manchmal müssen wir Zivilcourage zeigen, dem allgemeinen Trend widerstehen.
  • Woher kommt uns die Kraft dazu?

Station 3 für Kinder:

Simon Petrus

Jesus wird in das Haus des Hohepriesters gebracht, Petrus folgt ihm von weitem. Im Hof ist ein Feuer für die Bediensteten. Petrus setzt sich zu ihnen. Eine Magd erkennt Petrus, worauf Petrus den Jesus zum ersten Mal verleugnet.  Noch zweimal wird er erkannt, aber immer sagt er: „Ich kenne diesen Mann nicht.“

Der Hahn kräht – Jesus blickt Petrus an. Jetzt erinnert sich Petrus an die Worte Jesu: „Ehe der Hahn dreimal kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, mich zu kennen.“ Da dreht Petrus sich um und läuft weinend aus dem Hof.

 

2. Station

Jesus feiert mit seinen Jüngern das Abendmahl

Gemeinsam mit seinen engsten Freunden feiert Jesus das Abendmahl vor dem Pessachfest. Der Tisch ist gedeckt, alles ist vorbereitet. Indem Jesus seinen Freunden die Füße wäscht – eine Aufgabe, die eigentlich einem Diener zukommt – zeigt er seine Liebe zu den Menschen und erinnert an sein Gebot: „Liebt einander, so wie ich euch liebe.“ Dann teilt er das Brot und den Wein:  „So ist mein Leib, der für euch hingegeben wird; tut dies zu meinem Gedächtnis“, und: „So ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für die Vielen vergossen wird.“ So setzt er das Sakrament der Eucharistie ein.

Auch ich lebe in Gemeinschaften. In diesen schwierigen, kontaktarmen Zeiten ist dies oft schwer und ich kann mich fragen:

  • Pflege ich meine Freundschaften und Gemeinschaften, obwohl wir uns nicht treffen können?
  • Denke ich auch an einsame Menschen und suche Wege, die Gemeinschaft mit ihnen zu erhalten?
  • Feiere ich das Leben und suche ich die Gemeinschaft mit Jesus?

Station 2 für Kinder:

Das letzte Abendmahl

Am Abend vor dem Passahfest war es Brauch, ein Lamm zu essen, zum Gedenken an den Aufbruch des Volkes Israel aus Ägypten. Jesus und seine Jünger saßen zu Tisch, aßen und tranken. Aber fröhlich waren sie nicht. Jesus sah ernst und ängstlich aus. Denn er wusste, dass er bald sterben musste.

Jesus nahm das Brot, dankte dafür und brach es und teilte es aus. „Nehmt und esst!“, sagte er. „Von mir für euch.“ Und er nahm den Kelch, dankte für den Saft der Traube und gab ihn herum. „Nehmt und trinkt“, sagte er. „Von mir für euch. Das ist unser Bund.“

1. Station

Jesus zieht in Jerusalem ein

Einige Jahre zog Jesus  durch die Gegend rund um den See von Genezareth, lehrte und heilte, lebte sein Evangelium und begeisterte viele Menschen.

Nun macht er sich auf den Weg nach Jerusalem, in die Hauptstadt.

Vielen Menschen ist er begegnet. Vor allem den einfachen Leuten, den Hilfsbedürftigen, den Ausgeschlossenen, den Kranken, den Menschen, mit denen niemand gerne zu tun hat, ist er nahe gekommen. So hat er die Liebe Gottes zu den Menschen gelebt.

Aber er hat sich in den mächtigen Kreisen der Gesellschaft Feinde gemacht. Selbstbewusst lebt er den Willen Gottes und untergräbt dadurch die Macht der herrschenden Pharisäer und Schriftgelehrten.

Mit seinem Einzug in die Hauptstadt Jerusalem nimmt er die Herausforderung an, er stellt  sich und weicht nicht von seiner Überzeugung ab.

Dies wirft Fragen auf, die auch ich mir stellen kann:

  • Folge ich Christus in meinem Leben nach?
  • Stehe ich zu meinen Überzeugungen?
  • Weiche ich nicht ab, auch wenn mir ein rauer Wind entgegenweht?

Station 1 für Kinder

Einzug in Jerusalem

Jedes Jahr feiern wir eine Woche vor Ostern Palmsonntag. Wisst ihr, warum es Palmsonntag heißt? Das könnt ihr hier lesen:

Nachdem Jesus im ganzen Land Israel herumgereist war und vielen Menschen Gutes getan hatte, ging er zur Hauptstadt Jerusalem.

Er ritt auf einem Esel und die Menschen jubelten, als sie ihn sahen. Sie breiteten ihre Kleidung und Umhänge vor ihm auf dem Weg aus, brachen Palmzweige ab, wedelten mit ihnen und warfen sie auch vor ihm auf den Boden. Und dabei riefen sie

„Hosianna! Gelobt sei der König der da kommt.“

Webgeschreibung

Wegbeschreibung über Google Maps:

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1DdxW2InOHTkyDhNrDWoNjOTIKt8n6fbp&usp=sharing

Die Kirche befindet sich in den Weinbergen und ist nur über Wirtschaftswege zu erreichen. Wir empfehlen daher, innerhalb von Bockenheim zu Parken (z.B. in der Nähe der Kirche, Stiegelgasse 10) und den Rest zu Fuß zu gehen - und dabei die Landschaft und den Ausblick zu genießen. Entfernung ca. 900m, ca, 15 min stetig bergauf. 

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